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Gebetshaus News - Februar Edition




Was tut sich im Gebetshaus Wien?


Im Rahmen unseres Gebetshaus Blogs möchten wir euch gerne regelmäßig über das auf dem Laufenden halten, was im Gebetshaus und drum herum passiert. Über große Neuigkeiten und kleine Freuden, über langfristige Projekte und ganz aktuelle Geschehnisse. Und los geht’s.




Das Gebetshaus im Corona-Modus


Wenn ich in diesen Tagen auf dem Weg in den Gebetsraum bin, begegnen mir meistens nicht besonders viele Leute. Anders als in den letzten Jahren, wo auch rund um die Kapelle oft viel los war – Alphakurse, Connect Groups, Gebetskreisvorbereitungen,…

Und wenn ich jetzt in diesen Tagen die Tür des Gebetsraumes öffne, sehe ich im Normalfall nur eine Person – mit Maske –, die in der vorherigen Stunde gebetet hat und jetzt ihren Gebetsdienst an mich übergibt. Anders als in den letzten Jahren, wo die Kapelle immer wieder auch recht voll war und das gemeinsame – häufig auch gesungene – Gebet einen wichtigen Teil unseres Gebetslebens ausmachte.

Es ist recht still geworden im Gebetshaus. Ein bisschen Wehmut beschleicht mich schon, wenn ich daran denke, aber ich bin auch unendlich dankbar dafür, dass auch in dieser etwas „anderen“ Zeit das Gebet in unserem Gebetshaus nicht aufhört. Ich bin v.a. wirklich beeindruckt von den vielen Wächtern, die Woche für Woche treu kommen, um zu persönlich ihre Beziehung mit dem Herrn suchen und stellvertretend vor Seinem Thron stehen für diese Stadt und für alle, die Ihn nicht kennen.


Es ist eine Zeit der Treue und eine Zeit der Vorbereitung auf das, was der Herr uns schenken will. Mir steht das Bild eines Topfes vor Augen, in dem es brodelt und wo sich im Inneren der Druck aufbaut. Und dieser Topf ist kurz davor zu explodieren. In einer Explosion von Fruchtbarkeit und Segen. Ich freue mich schon sehr darauf, die Früchte der Treue und des Gebetes zu sehen.


Im Moment können gerade wieder drei Personen gleichzeitig in der Kapelle sein, mit zwei Metern Abstand und FFP2-Maske. Dies gilt jetzt – wo es keinen „harten“ Lockdown gibt, aber doch Kontaktbeschränkungen und nächtliche Ausgangsbeschränkungen – zumindest tagsüber. Nachts darf nur die Person in der Kapelle sein, die in der Liste eingetragen ist.


Kleiner Tipp: Wenn du sicher sein möchtest, den Gebetsraum für dich zu haben und somit keine Maske tragen zu müssen und auch mal laut singen zu können – bete nachts! 😉




Gebetsstationen


Um auch in dieser Zeit, wo wir uns nicht versammeln können, in Verbindung bleiben zu können und dennoch „gemeinsam“ zu beten, bieten sich die Gebetsstationen an, die in der Kapelle dazu einladen, (neue) Gebetsformen auszuprobieren. Viele davon lassen etwas Gemeinsames entstehen und das Gebet des einen verbindet sich so mit dem Gebet des anderen.


In den letzten Wochen haben wir uns dabei mit den Eigenschaften Gottes auseinandergesetzt und uns die Fragen gestellt: Wer ist Gott? Wie ist Gott? Wie ist er für uns? Was erkenne ich von den Eigenschaften Gottes, wenn ich betrachte, wie Jesus gehandelt und gelebt hat?


Die Einladung war und ist es dabei, Eigenschaften, die uns einfallen, zu den Buchstaben des Alphabets zu schreiben. Dieser Einladung sind viele gefolgt. Wenn du in die Kapelle kommst, lies doch all die Begriffe, die an der Pinnwand stehen, und erweitere so deinen Wortschatz, um über Gott nachzudenken, über Ihn zu sprechen und Ihn zu preisen.


In dieser Woche schlägt uns Christoph vor, besonders für die Leiter zu beten. Du bist sehr herzlich eingeladen, da mit einzusteigen.




Das Wochenende


Vielleicht ist es euch schon aufgefallen, wenn ihr regelmäßig in unsere Onlineliste schaut: Auch die Wochenenden sind jetzt zu sehen, in nettem Hellgrau.


Einige Leute haben im Moment nicht die Möglichkeit, ins Gebetshaus zu kommen, um zu beten. Aus Corona-Gründen oder auch „nur“, weil sie nicht (mehr) in der Nähe leben. Daher möchten wir allen die Möglichkeit geben, sich noch mehr als sonst auch für Stunden in die Liste einzutragen, in denen von zuhause aus gebetet wird.


Wenn du dich also festmachen möchtest für eine bestimmte Stunde des Gebets in deinem Zuhause, dann trag dich in die „hellgrauen Stunden“ einfach ein. Du hilfst nicht nur dir selbst, deine Gebetszeit wirklich einzuhalten, sondern stellst dich auch noch einmal besonders hinein in die Gebetsgemeinschaft mit allen, die vor Ort im HOME Operngasse beten.


Gleicher Link wie immer, gleiches Passwort wie immer: https://24-7.loretto.at/24-7/?g=24-7%20Wien%20Operngasse, Pw. loretto




Die Stadtmauer ist da!

Also zumindest ein Stein aus der Stadtmauer. Vor einiger Zeit wurde ja auf der Baustelle bei unseren Nachbarn ein Stück der alten Wiener Stadtmauer freigelegt. Da die Mauer in Richtung unseres Hauses zeigt, ist stark davon auszugehen, dass die Mauer also auch unter unserem Gebetshaus liegt. Ein Gebetshaus auf einer Stadtmauer finden wir schon ziemlich cool.


Und: Wir haben einen Stein aus dieser Stadtmauer bekommen. Vor ein paar Tagen ist er angekommen. Wenn wir den Umbau in der Kapelle starten, wird dieser Stein dann sicher einen besonderen Platz bekommen. Wir sind dabei, Pläne zu schmieden!




News zum Umbau


Übrigens: Umbau. Das HOME, dessen Teil unser Gebetshaus ist, wird erweitert. Es wird sich dann über zwei Etagen erstrecken, das Mezzanin und den 3. Stock. Das GH bleibt im „Obergemach“, andere Bereiche – u.a. ein großer Veranstaltungsraum – werden sich dann unten befinden.

Seit Monaten wird geplant und budgetiert. Und jetzt ist es ganz bald soweit, dass wir mit der ersten Bauphase starten können. Begonnen haben wir schon mal damit, die untere Wohnung auszuräumen. Und in wenigen Wochen – oder eigentlich Tagen – wird dann nicht nur rund ums HOME, sondern auch in unseren Räumen der Baulärm zu hören sein. Wände werden fallen, andere aufgerichtet werden. Und wir bauen weiter an dem Ort, wo der Herr „so etwas wie ein Zuhause“ hat.


Mehr zum Umbau findest du hier.



Der Aschermittwoch, ein Grund zum Feiern!


Der Aschermittwoch ist für unser Gebetshaus ein Grund zu Feiern. Nicht nur, weil eine besondere Zeit der Gnade damit beginnt, in der sich jedes Jahr viele wieder neu aufmachen, um dem Herrn näher zu kommen, sondern auch, weil wir am Aschermittwoch vor drei Jahren mit „40 Tage, 40 Nächte“ begonnen haben. Seitdem beten wir nicht „nur“ eine Woche im Monat durchgehend, sondern mit kurzen Unterbrechungen durchgehend – mal auch am Wochenende, mal nur von Montag bis Freitag, mal von zuhause, mal die ganze Zeit vor Ort. Aber wir können zurückblicken auf drei Jahre voll von Gebet, voll von Begegnungen mit dem Herrn und voll von Seinen Wundern! Lasst uns zumindest virtuell anstoßen!



Danke, Herr, für deine Gegenwart, für deine Liebe und Treue!